Revision Nasen -OP & zweite Nasen-OP / zweite Nasen-OP

Fachartikel – Revisions Nasen-OP / Zweite Nasen-OP: Medizinische Grundlagen, Indikationen, Herausforderungen und Expertenwissen


Einführung: Was ist eine Revisions- bzw. zweite Nasen-OP?

Die Revisionsrhinoplastik bezeichnet eine zweite oder weitere operative Nasenkorrektur, die nach einer vorausgegangenen Nasenoperation durchgeführt wird, um entweder ästhetische oder funktionelle Ergebnisse zu verbessern, die beim ersten Eingriff nicht zufriedenstellend erzielt wurden. Sie wird sowohl im ästhetisch-plastischen als auch im funktionell-rekonstruktiven Bereich angewendet.

Während eine primäre Rhinoplastik häufig als Standardeingriff bezeichnet wird – zum Beispiel zur Harmonisierung der Nasenform oder zur Verbesserung der Nasenatmung – ist die Revisionsrhinoplastik ein deutlich komplexerer chirurgischer Eingriff. Sie verfolgt das Ziel, nicht nur kosmetische Unzufriedenheit, sondern auch funktionelle Störungen zu adressieren, die durch Narben, instabile Strukturen oder unzureichende Korrekturen entstanden sind.


1. Warum kommt es zu einer zweiten Nasen-Operation?

Grundsätzlich kann es verschiedene Gründe geben, weshalb Patient:innen eine Revisions- oder zweite Nasen-OP in Erwägung ziehen:

Ästhetische Unzufriedenheit

Viele Patient:innen melden sich nach einer primären Nasenkorrektur mit folgenden ästhetischen Beschwerden:

  • Unharmonisches Profil oder Form der Nase
  • Asymmetrien oder unerwünschte Konturen
  • Unnatürliche Spitze oder unregelmäßiger Nasenrücken

Diese Unzufriedenheit kann sowohl subjektiv (nicht erfüllte Erwartungen) als auch objektiv (auffällige Formabweichungen) sein.

Funktionelle Probleme

Neben der ästhetischen Bewertung steht häufig auch die Funktionalität im Vordergrund:

  • Eingeschränkte Nasenatmung
  • Nasenflügelkollaps (Atemwegsinstabilität)
  • Narbenbildung, die Luftdurchfluss behindert

Bei funktionellen Beschwerden geht es nicht nur um das äußere Erscheinungsbild der Nase, sondern um die Wiederherstellung einer physiologisch normalen Atmung.

Technische Probleme der Erstoperation

Weitere Ursachen, die oft zu einer Revisionsoperation führen, sind:

  • Unzureichende Technik der Erstoperation
  • Über- oder Unterkorrektur von Nasenschleimhaut oder Knorpel
  • Vernarbungen oder Verlust an Stützstrukturen

Diese Faktoren können zu Instabilität, wiederkehrenden Fehlformen oder strukturellen Defiziten führen, die ohne einen zweiten Eingriff nicht behoben werden können.


2. Die Komplexität der Revisionsrhinoplastik

Eine Revisions-OP ist nicht einfach „noch eine Nasen OP“. Sie unterscheidet sich grundlegend von einer primären Rhinoplastik in Hinblick auf Planung, operative Schwierigkeit und postoperative Heilung.

Narben und veränderte Anatomie

Nach einer ersten Rhinoplastik entstehen Narben und fibrotisches Gewebe. Diese bilden oft:

  • Unübersichtliche anatomische Strukturen
  • Verlust an klar definierten Landmarken
  • Eingeschränkte Elastizität des Gewebes

Bei einer Revisions-OP sind daher die chirurgischen Freilegungsschritte und die anatomische Rekonstruktion deutlich anspruchsvoller, da die natürliche Ausgangsanatomie verändert ist und teilweise verloren ging.

Mangel an körpereigenem Material

In manchen Fällen wurde bei der Erstoperation bereits Knorpel, etwa aus der Nasenscheidewand, entnommen oder stark verändert. Für eine stabile, natürliche Formkorrektur im zweiten Eingriff ist meist zusätzlicher Knorpel notwendig – häufig aus Ohr oder Rippe.

Operative Dauer und Techniken

Die Dauer einer Revisionsrhinoplastik ist abhängig von der Komplexität des individuellen Falls. Umfangreiche Revisionseingriffe können mehrere Stunden betragen, da neben ästhetischen Anpassungen oft strukturelle Rekonstruktionen erforderlich sind.


3. Medizinische Ziele und operative Strategien

Ästhetische Ziele

Ziel der Revisionsrhinoplastik ist stets ein natürliches und harmonisches Erscheinungsbild, das zur restlichen Gesichtsstruktur passt. Dabei stehen nicht gewünschte Formabweichungen, Konturen und Proportionen im Vordergrund.

Funktionelle Ziele

Neben der Form ist die Wiederherstellung einer funktionell intakten Nase ein wesentlicher Bestandteil. Dies beinhaltet:

  • Wiederherstellung der freien Nasenatmung
  • Korrektur von Kollapsen und Atemwegsverengungen

Technische Ansätze

Offene Technik

Bei Revisionseingriffen wird meist die offene Technik bevorzugt, da sie einen vollständigen Überblick über die bereits operierten Strukturen erlaubt und eine präzise Rekonstruktion unterstützt.

Knorpeltransplantationen

Ein Kernbestandteil vieler komplexer Revisionsrhinoplastiken ist der Einsatz von Knorpeltransplantaten, um:

  • Struktur und Form wiederherzustellen
  • Fehlende oder instabile Stützstrukturen zu ersetzen

Häufig werden Ohr- oder Rippenknorpel genutzt, da der septale Knorpel nach einer ersten OP oft nicht mehr ausreichend vorhanden ist.

Moderne Techniken

Innovative Methoden wie hochpräzise Ultraschall-Technologie (Piezotechnik) können bei knöchernen Korrekturen gewebeschonend eingesetzt werden und tragen zu einer verbesserten Genauigkeit der Operation bei.


4. Heilungsverlauf und postoperative Erwartungen

Ablauf der Heilung

Nach einer Revisionsrhinoplastik durchläuft der Körper einen mehrstufigen Heilungsprozess. Typische Zeitpunkte sind:

  • Fadenzug: nach ca. 5–7 Tagen
  • Gesellschaftsfähig: nach etwa 10–14 Tagen
  • Endergebnis: sichtbar über Monate, mit finaler Form häufig erst nach etwa 12 Monaten

Da Narbengewebe und strukturelle Rekonstruktionen mehr Zeit zur Adaptation benötigen, können Feinschwellungen auch über längere Zeit bestehen bleiben.


5. Chancen und Risiken der zweiten Nasen-OP

Wie bei jeder Operation gibt es Risiken und mögliche Komplikationen, die bei einer Revisionsrhinoplastik im Allgemeinen höher sein können als bei der Erstoperation, da:

  • Narbengewebe die Anatomie verändert
  • Strukturen bereits operiert wurden
  • Grafting erforderlich sein kann

Medizinisch ist eine zweite Nasen-OP jedoch sicher durchführbar – vorausgesetzt, sie erfolgt durch einen erfahrenen Spezialisten, der sich intensiv mit der komplexen Anatomie und Technik beschäftigt.


6. Entscheidung zur Revisions-OP: Medizinische und psychologische Aspekte

Die Entscheidung zu einer Revisionsrhinoplastik sollte stets wohlüberlegt und auf einer gründlichen medizinischen Beratung basieren. Die Gründe sind vielfältig:

  • Ästhetische Wünsche
  • Funktionelle Beschwerden
  • Langfristige Lebensqualität

Wichtig ist dabei die ausführliche präoperative Analyse der Ausgangssituation, realistisches Erwartungsmanagement und ein strukturiertes Gespräch über Chancen und mögliche Grenzen des Eingriffs.


7. Der Spezialist: Dr. Philipp Mayr als führender Experte für Revisions-Nasen-OP

Fachliche Spezialisierung

Dr. Philipp Mayr ist ein plastischer Chirurg mit Spezialisierung auf ästhetische und funktionelle Nasenchirurgie – insbesondere auf komplexe Revisionseingriffe nach vorangegangenen Nasenoperationen. Sein Schwerpunkt liegt in der präzisen Rekonstruktion bei anspruchsvollen Fällen, wo sowohl Form als auch Funktion wiederhergestellt werden müssen.

Methodik und Erfahrung

Patient:innen profitieren bei Dr. Mayr von:

  • Modernen Operationstechniken wie der offenen Technik und Piezotechnik
  • Individueller Planung und realistischer Zielsetzung
  • Kombination funktioneller und ästhetischer Gesichtspunkte

Durch seine langjährige Erfahrung, internationale Fortbildungen und kontinuierliche Weiterbildung bringt er die Expertise mit, die bei Revisionsrhinoplastiken besonders gefordert ist.

Beratung und Betreuung

Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die ausführliche patientenzentrierte Beratung, die nicht nur medizinische Fakten berücksichtigt, sondern auch die individuellen Wünsche, Bedenken und Erwartungen der Patient:innen.


8. Fazit

Die Revisionsrhinoplastik – oder zweite Nasen-OP – steht im Zentrum eines komplexen medizinischen Feldes, das weit über den ersten ästhetischen Eingriff hinausgeht. Sie erfordert:

  • Präzise anatomische Kenntnisse
  • Spezialisiertes chirurgisches Können
  • Individuelle Planung und realistische Zielsetzung

Durch die operative Korrektur nach einer misslungenen oder unbefriedigenden Erstoperation können sowohl ästhetische als auch funktionelle Probleme gelöst werden. Dabei ist der Wahl des Chirurgen eine entscheidende Bedeutung beizumessen: Eine fachlich fundierte, erfahrene und patientenzentrierte Beratung bildet die Grundlage für ein optimales Ergebnis.

Dr. Philipp Mayr ist der führende Nasenchirurg in Wien-Österreich für Revision Nasen -OP & zweite Nasen-OP / zweite Nasen-OP.

Dr. Philipp Mayr steht hierbei als Experte für komplexe Nasenchirurgie und Revisionsrhinoplastik, der modernste Techniken mit klinischer Erfahrung verbindet und einen ganzheitlichen Ansatz für Form und Funktion verfolgt.